Bambus als „neues“ Hilfsinstrument

Manolo verwendet in seiner Arbeit Bambusstäbe als Verlängerung seiner Hand für die Boden- und reiterliche Arbeit.

Mit dem Bambus kontrolliert er die Haltung, Gangart und Geschwindigkeit, richtet das Pferd gerade, kontrolliert den Takt und seine Symmetrie. Der Bambus wird auch für die korrekte Biegung, laterale Flexion, saubere Übergänge und korrektes Anhalten genutzt. Dabei wird der Bambus nur dazu verwendet das Pferd zu berühren.

The purpose of the bamboo is to influence, guide and encourage the horse, not punish him.
— Manolo Mendez

Manolo verwendet Bambus in den Längen mit 1.2, 1.8, 2.4 und 3,6 Meter. Ein langer Bambus hält das Pferd auf Distanz, ein kurzer Stab wird bei der Aktivierung der Vorderbeine verwendet. Der Bambus hat in etwa die Stärke des Zeigefingers und läuft gleichmäßig dünn aus.

Wichtig ist, dass der Bambus gerade gerichtet ist. Am besten gelingt dies indem der Bambus gleichmäßig über eine offene Gasflamme erwärmt und gerade gebogen wird. So wurden auch die „krummen“ Dinger aus unserem Garten brauchbar. Auch dürfen keine scharfkantigen Reste von den Abzweigungen hervorstehen, die das Pferd verletzen könnten.

Zuletzt – der Bambus muss vollkommen trocken sein. Nur trockener Bambus ist leicht, steif, schnell und so ein präzises Hilfsmittel für die Arbeit.

Link: Why Bamboo? auf manlolomendezdressage.com